Interpretation
der Ergebnisse
Dieses
Kapitel ist zum Verständnis der CEN/ANSI Prüfung und deren Faktoren. Es
ermöglicht Ihnen besser die Ergebnisse zu verstehen.
Die
Wichtigkeit der Prüfung
Die
Leichtigkeit, mit der ein Strichcode gelesen werden kann, hängt davon ab
wie gut der Code gedruckt worden ist. Spezifikationen legen die idealen
Dimensionen und Methoden für Produktion von Codes nieder, aber es ist nicht
immer möglich, die idealen Bedingungen zu erreichen.
Deshalb
können Strichcodes in der Praxis produziert werden, die nicht perfekt sind
diese können dann gelesen werden oder auch nicht. Außerdem gibt es andere
Einwirkungen im Druck oder Produktionsprozeß auftreten , die zu
Leseproblemen führen können. Wie kann man nun einen Barcode auf seine
Lesefähigkeit hin untersuchen ?
Es ha bereits einige
Methoden gegeben sicherzustellen, dass ein Code gescannt wird. Der
Einzelhandelcodesystem welches sich weltweit organisiert hat (EAN-SYSTEM)
hat sich auf die Genauigkeit von Filmmaster verlassen um beim Druck die
besten Ergebnisse zu erhalten. Nicht alle großen Druckmaschinen gedruckten
Codes haben die gleichen Druckvoraussetzungen und somit entstehen mehr oder
weniger Fehler beim Barcode. Es gab Prüfmethoden die die dimensionale
Genauigkeit von Codes beurteilen konnten. Obwohl die Geräte sich als nützlich
erwiesen konnten Sie nicht vollständig klären warum mancher Code nicht
gelesen werden konnte.
Neue
Prüfstandards
Um
eine Internationale Norm für Prüfgeräte zu schaffen die gedruckte
Strichcodes prüft hat das Amerikanische Normeninstitut (ANSI) eine neue
Methode entwickelt.
Diese
Methode wurde von der Europäischen Gemeinschaft (CEN) übernommen. Sie ist
dabei ein Weltstandard (ISO) zu werden. Sie sind viel genauer uns
detaillierter als vorherigen Methoden. Hierbei werden alle Fehler zum
Vorschein gebracht, die mit dem Drucken von Strichcodes entstehen können
(Druckmaschinenfehler, Lücken , Löcher oder Flecken ..usw.). Dieses Prüfgerät
verwendet das ANSI und CEN System Einstufungssystem welches mit 7
Hauptparametern arbeitet.
Minimum
Reflexion
Für
die Messung gilt : Der niedrigste Grad ist der Tonangebende Grad und wird
das Ergebnis sein. Wenn Sie wie empfohlen pro Symbol 10 Scans gemacht haben,
werden die Ergebnisse Durchschnittsergebnisse sein. Die Angabe wird in: A-F
(ANSI) und 4-0 (CEN) gemacht.
Die
Graduierung im Einzelhandel normalerweise 2(C) wobei ein Schnelldruck ruhig
1(D) haben kann weil er ja auch in der Norm ist. Fragen Sie als Hersteller
von Barcodes bitte immer zuerst nach welche Graduierung der Kunde wünscht.
Blende
Ein
wichtiger Faktor ist der Lesekopf des Lesegerätes. Bei vielen Anwendungen
muss der entsprechende Scanner für den Barcode ausgesucht und getestet
werden, die ANSI Methode berücksichtigt dies. Für alle High-Density-Codes
ist es wichtig die feinen Balken der Codes zu prüfen. Im Gegensatz dazu benötigt
man für einen Low-Density-Code auch einen entsprechenden Scanner diese
Codes sind unanfälliger gegen Flecken im Barcode. Diese Situation ist genau
das, was wir sehen, wenn Codes auf Pappkartons gedruckt werden. Hier ist
Tintenabdeckung oft nicht perfekt, und Löcher oder Tintenstellen können
existieren, die das Scannen nicht beeinflussen, weil ein Low-Density-Scanner
benutzt wird. CEN/ANSI/ISO schreiben wollen , dass die Blende mit der
gemessen werden soll zur Code - Größe passen sollte. Blendengrößen
werden in 1/1000 Zoll gemessen. Diese Einheit wird im Amerikanischen (MIL)
genannt. Beachten Sie, daß dies nicht das gleiche wie ein Millimeter ist.
Der
PC5000 hat eine feste Blende 250 Mikron (10 Mil)
Der
PC5000-20 hat eine feste Blende 500 Mikron (20 Mil)
Der
PC6000 hat eine automatische Blendeneinstellungsbreich: 100,125,150,250 u.
500 Mikron (4,5,6,10 u 20 Mil) und wählt immer die kleinstmögliche Blende.
Der
PC7000 hat eine automatische Blendeneinstellungsbreich: 250 u. 500 Mikron
(10 u 20 Mil) und wählt immer die kleinstmögliche Blende.
Prüfungsparameter
und Ergebnisse, und was sie bedeuten
Dieser
Abschnitt hilft Ihnen die Ergebnisse zu interpretieren. Zur besseren Verständlichkeit
ist die Aufteilung in den Abschnitten nach Fenstern gegliedert.
Das
Übersichts-Fenster
Einstufung
Die
Einstufung ist der ermittelte Grad der Messung. Mehr Informationen wie das
Graduierungssystem funktioniert finden Sie im Neue Prüfstandards
weiter oben in diesem Kapitel
Durchschnittlicher
Balkenzuwachs/Reduktion
Die
durchschnittliche Abweichung von Balken und Lücken gemessen vom idealen
Wert. Faktoren können hervorgerufen werden durch:
Benutzte
Tintenmenge
Eingestellter
Andruck
Saugender
Untergrund (Verlauf von Farbe)
u.v.m...
Idealer
Weise haben Sie eine Abweichung von 0%. Jedoch gibt es ein gewisses Maß an
erlaubter Toleranz, das je nach Codesymbologie und Größe variiert.
Drucktoleranzen gegenüber EAN und UPC-Strichcode sind viel starrer wenn
Codes gedruckt werden, die kleiner sind als 100% Vergrößerungsfaktor. Die
Toleranz wird in Klammern neben dem Prozentsatz gezeigt. Jede Zuwachs oder
Reduktion kann durch verändern der Druckparameter justiert werden hierbei
benötigt man ein gewisses Fingerspitzengefühl. Durchschnittliche Zuwächse
oder Reduktionen beeinflussen den CEN/ANSI Wert nur indirekt. Wenn die Zuwächse
oder Reduktionen übermäßig groß sind, selbst wenn die Werte noch
innerhalb der Spezifikationen sind, kann es negativen Einfluss auf den
CEN/ANSI Grad haben.
Bitte
beachten Sie dass hier nur der Gesamtgrad steht, so ist es möglich das
nicht alle Balken und Lücken außerhalb der norm sind jedoch der
schlechteste Grad genommen wird. (siehe: Dekodierbarkeit).
Vergrößerung
und nominale Strichbreite
Wenn
Symbologien wie EAN--- und UPC-gemessen werden, wird der Vergrößerungsfaktor
angezeigt.
Der
nonimal Balken (X-Modul) ist der kleinste Balken des Codes zu dem alle
anderen Balken ins Verhältnis gesetzt werden.
Prüfziffer
Manche
Symbologien benutzen eine Prüfziffer welche sich aus den Nutzzeichen
errechnet. Dies wird gemacht um Falsch-Lesungen zu verhindern. Prüfziffern
sind in manchen Codes optional können dann wahlweise zu oder abgeschaltet
werden. Siehe Prüfziffern
einschalten im Setup-Dialog.
Struktur
Dies
überprüft, ob ein Code die richtige Grundstruktur hat. Zum Beispiel beim
EAN13 hier wird geprüft ob die Zeichenanzahl 13 Stellen lang ist. Für
weitere Infos zur Struktur lesen Sie bitte das ANA/-Centre/EAN Handbuch.
Hellfelder
(Ruhe Zonen)
Der
helle Bereich auf der rechten und der linken Seite des Barcodes nennt man
Hellfelder.
Die
Hellfelder werden benötigt, um den Anfang und das Ende eines Codes zu
ermitteln. Wenn die vorgeschriebene Breite nicht eingehalten wird kann der
Code nur unzulänglich oder gar nicht gelesen werden. Es kann sogar dazu
kommen dass der Scanner eine andere Nummer entschlüsselt. Verschieden Code
benötigen verschieden lange Hellfelder und einige sogar verschiedene
Hellfelder an den Seiten.
Das
Prüfgerät ermittelt die Hellfelder und gibt im Übersichtsfenster die
ermittelten Werte aus. Die Soll-Werte stehen in Klammer dahinter. Wenn das
Hellfeld zu klein ist, dann erhält der Code die Graduierung (F). Es kommt
immer wieder vor, das dunkle Stellen im Hintergrund eine
Hellfeldverminderung verursachen. Einige Symbologien haben Nummern oder
Winkel in der Klartextzeile die die Hellfeldmasse genau anzeigen. Verwenden
Sie bitte immer ein Prüfgerät um die Hellfelder zu prüfen, da es mit dem
bloßen Auge oder mit einem Lineal schell zu Fehleinschätzungen kommen
kann. Das beste ist es wenn Sie immer etwas größere Hellfelder drucken.
Blende
Unten
auf dem Zusammenfassungsfenster wird die Öffnung, die verwendet wird, um
den Strichcode zu durchsuchen, angezeigt. Für das PC5000 werden dies 250 µ
m sein, für das PC5000 -20 werden es 500 µ m sein je nach der
Strichcodesymbologie und dem Vergrößerungsfaktor und für die PC6000,
PC6500 und PC7000 variiert es je nach ihnen. Für weitere Informationen auf
Öffnungen sehen den Absatz bitte früher in diesem 'Öffnung' überschriebenen
Abschnitt.
Im Übersichtsfenster
wird die Blende mit der das Prüfgerät misst angezeigt. Die folgende Prüfgeräte
folgende Blenden:
PC5000
250 µm
PC5000-20 500 µm
PC6000 100,125,150,250,500 µm
PC6500 125,150,250,500 µm
PC7000 200,250,500 µm
Das
Reflektionsprofil ist ein Wichtiger Parameter zur Fehlerfindung. Das Profil
stellt eine Reihe von Bergen und Tälern dar. Alle Gipfel sind der
Hintergrund und alle Täler sind Balken. Die Reflektionsscala beginnt unten
bei 0% und endet oben bei 100% Reflektion. Die hellen Bereiche reflektieren
mehr Licht als die dunklen. Somit sind die hellen werte immer im oberen
Bereich der Scala in Richtung 100% und die dunklen Werte in Richtung 0%. Es
entsteht eine so genannte "DIGITALE KURVE". Die schlechtesten
Werte der gemessen Balken und Lücken sind die die für die Auswertung
verwendet werden. Wenn viele Gipfel oder Täler nicht die durchschnittliche
Breite erreichen kann es sein, dass es sich um einen Balkenzuwachs oder eine
Balkenreduktion handelt. Wenn es Probleme gibt aber der durchschnittliche
Zuwachs nicht übermäßig groß ist, kann es sein dass die gewählte Blende
zu groß ist. In diesem Fall muss das kleinste Modul gemessen werden und
abgeglichen werden mit der Blendengröße des Prüfgerätes. Die horizontale
Scala im Reflektionsprofil ist in Millimeter eingeteilt.
Alle
der folgenden Parameter sind in ANSI (Wenn nicht anders angegeben) und
erhalten einen Grad von :
|
ANSI
|
CEN
|
|
|
A
|
(4)
|
Bestes
Ergebnis
|
|
B
|
(3)
|
|
|
C
|
(2)
|
|
|
D
|
(1)
|
Schlechtestes
Ergebnis
|
|
F
|
(0)
|
Ungültiger
Code
|
Die
Graduierung "E" ist nicht vergeben.
Die Europäische Gemeinschaft hat beschlossen, die Graduierungen etwas
anders zu benennen hier bekommen die Codes Werte von 4 - 0.
Die Standards für die Methoden CEN und ANSI sind genau gleich.
Minimum
Reflektion (RMin)
Beim
Messen der Reflektionskurve wird ein Lichtstrahl auf den zu messenden
Bereich ausgesendet. Das Licht wird reflektiert. Je nach Beschaffenheit des
Messbereichs wird das Licht durch schwarze Flächen mehr absorbiert und
durch weiße Flächen wenig absorbiert. Das heißt :
schwarz
= minimale Reflektion (Rmin)
weiß = maximale Reflektion (Rmax)
Im
Idealfall ist der Messbereich (Balken eines Barcodes) so dunkel, das die
Reflexion = 0 % ist.
Tinten
mit geringem Schwarzanteil oder geringer Dichte bewegen sich vom Idealwert
weg. Wenn Rmin mehr als die hälfte von Rmax ist wird der Grad 0(F)
vergeben. Versuchen Sie die Tintendichte immer hoch zu halten. Dies kann
z.B. bei einem Thermotransferdrucker durch Erhöhung der Temperatur
geschehen.
Anfällige
Techniken wie Becherdruck und Blechdosenlackierungen mit sehr dünnen oder
durchsichtigen Farben können Probleme bereiten. Weiterhin ist eine
spiegelnde Oberfläche obwohl sie sehr gut und klar aussieht für die
Reflektion gefährlich (Totalreflexion).
Hinweis:
Es ist immer angeraten eine matte Farbe zu benutzen, da Glanzfarben
kontraproduktiv sein können.
Maximum
Reflektion (RMax)
Dies
ist der hellste Wert gemessen im Barcodebereich am besten wäre annähernd
100%. Oftmals fällt dieser Wert bei dunklen Basismaterialien wie z.B. bei
einem Pappkarton herunter. Ideal wäre ein glattes Basismaterial aus reinem
weiß mit matter Oberfläche.
Globaler
Schwellwert (Global Threshold)
Der
globale Schwellwert ist exakt der halbe Weg zwischen RMax
und RMin. Dieser Wert ist sehr wichtig für
die Auswertung, da hier entschieden wird ob der gemessene Wert ein Blaken
oder eine Lücke ist. Dieser Wert hat einen indirekten Einfluss auf die
dimensional Parameter.
Symbol
Kontrast
Die
meisten CEN/ANSI Tests basieren auf Messungen, des reflektieren Lichts von
Strichcodes aus einer roten Lichtquelle. Axicon entspricht der Norm des
UCC/EAN-/ANSI-/CEN Standards durch die Verwendung einer Lichtquelle mit
einer Wellenlänge von 660 nm. Ein helles weißes Blatt Papier kann 80% bis
90% des Lichts reflektieren, während ein schwarzer Strich nur 2%
reflektieren kann.
Farbige Tinten oder Papiere geben verschiedene Reflexionswerte zwischen
diesen Bereich. Mit bloßem Auge ist niemand in der Lage, zu beurteilen
welche Kontrastwerte herrschen.
Der Symbolkontrast ist Differenz zwischen Maximalreflektion
(Lücke) und Minimalreflektion (Balken).
Idealerweise ist dieser Wert hoch (90%ig). Verwenden Sie keine dünnen
Farben und vermeiden Sie Sprenkel auf den Lücken des Strichcodes dies
verbessert die Ergebnisse.
PCS
Druckkontrastsignal
(engl. PrintContrastSignal). Die traditionelle Methode um auf die
Kontrastebenen zu sehen, vergleichbar mit CEN/ANSI Symbolkontrast. Um ein
guten Wert in der traditionellen Methode zu erhalten benötigen Sie einen
Wert über 75%.
MinimumKantenKontrast
(MinEdgeContrast=MEC)
Axicon
Prüfgeräte messen den minimalen Kantenkontrast aus der Differenz der
schlechtesten Maximalreflektion (Lücke) und Minimalreflektion
(Balken) aus dem Reflektionsprofil.
Sind
alle Balken und Lücken gleichmäßig, dann wird der minimale Kantenkontrast
annähernd so gut wie der Symbolkontrast
sein. Farbschwankungen oder Flecken beeinträchtigen den min. Kantenkontrast
und beeinflussen das Gesamtergebnis negativ.
Wenn
ein minimaler Kantenkontrast von weniger als 15% erreicht wird, dann ist das
Ergebnis 0(F). Wenn dies der Fall ist, müssen Sie sich das Reflektionsprofil
ansehen und schauen ob ein Fleck erkennbar ist.
Modulation
Die
Modulation wird errechnet aus dem MEC
verglichen im Verhältnis zum SC, angezeigt
wird ein prozentualer Wert der ermitteln soll wie eng der schlechteste Fall
zum besten Fall steht.
Dieser
Vergleich, die sog. Modulation, wird bewertet von A-F, ein F wird erreicht
wenn die Differenz zwischen MEC und SC
nur 40% beträgt.
Dies
zeigt an dass der Bereich der gemessen wurde fehlerhaft ist für
Fehllesungen.
Die
Ursachen können Farbenprobleme oder Flecken sein oder Blendenprobleme weil
die Balken vom Strichcode sehr dünn sind und die Blendengröße nicht
passt.
Defekte
Der
letzte Reflexionsparameter ist für die Druck-Fehler im Code zuständig.
Diese
können unerwünschte kleine Tintenstellen oder kleine Löcher sein.
Ursachen
können sein Fehlende Tinte oder Verwischungen sowie ausgefallene
Druckelemente z.B. bei einem Thermo/oder Thermotransferdrucker.
Die
Messung dieser Fehler variiert sehr nach der verwendeten Blendengröße.
Wenn aber der Reflektionsunterschied mehr als 15% des SC erreicht, dann kann
Grad A nicht gehalten werden, wenn aber die Differenz 30% erreicht dann ist
der erreichte Grad 0 (F).
Wenn
Sie schlechte Untergründer wie Wellpappe verwenden ist es wichtig, dass die
Messung mit der richtigen Blende gemacht wird.
Axicon
stellt Prüfgeräte mit verschiedenen Blenden her, wir wären erfreut, wenn
sie vorher mit uns besprechen welche Blenden für Ihre Anwendung die beste
ist.
Ein
gewisser Prozentsatz von Fehlern ist oft unvermeidlich. Prüfen Sie jedoch
regelmäßig ihren Drucker ob Druckkopf oder Tintendüsen einwandfrei
funktionieren.
Dekodierbarkeit
Dekodierbarkeit
bezieht sich darauf, wie leicht ein Decoder die Zeichen in einem Barkcode
bestimmen konnte. Es wird ermittelt, wie weit die einzelnen Strich/Lückenabweichung
von der Norm sind.
Schlechte
Dekodierbarkeit ist immer ein Ergebnis von schlechter dimensionaler
Genauigkeit.
Es
werden verschiedene Berechnungen ausgeführt um diesen Parameter zu
klassifizieren. Wenn schlechte Werte erreicht werden ist es nicht immer
gleich offensichtlich was der Fehler ist.
Bei
schlechter Dekodierbarkeit, prüfen Sie bitte immer zuerst den
durchschnittlichen Balkenbreitenzuwachs. Wenn dieser Wert grenzwertig ist,
dann eine schlechte Dekodierbarkeit fas sicher.
Selbst
wenn der durchschnittliche Strichgewinndurchschnitt innerhalb der
Toleranzebene ist, kann immer noch die Dekodierbarkeit beeinflusst werden,
da es möglich ist, dass Balkenbreitenzuwachs nur an einer Stelle des Codes
ist. Das kann z.B. passieren wenn die Parallelität des Druckköpfen nicht
mehr richtig eingestellt ist.
Mehr
Details erhalten Sie in der Beschreibung DimensionalAnalyseFenster
Dekodiert
Um
den Grad der Dekodierung zu ermitteln wird vom Prüfgerät die Spezifikation
des Codes zu Grunde gelegt und bestimmt , ob der Code mithilfe dieser
Methode lesbar ist.
Weitere
Messungen werden gemacht:
Hellfeldprüfung
Prüfziffernprüfung
Strukturprüfung
(Start/Stopzeichen u.s.w.)
Das
Resultat ist eine JA/NEIN Entscheidung also nur 4 (A) oder 0 (F). Wenn einem
Code das Ergebnis 0 (F) zugeteilt wurde, dann erhalten Sie in der
Registerkarte im Übersichtsfensters den
Grund für dieses Ergebnis.
Entschlüsselung
Die
Registerkarte ‘Encodation’ zeigt Ihnen die voll entschlüsselte
Nummer inklusive aller Start und Stoppzeichen , Funktionszeichen
und Umschaltzeichen u.s.w. dies ist unter Umständen sehr nützlich
da gerade beim Code 128 viele Sonderzeichen in den Code eingebaut werden können.
Endergebnis
Das
Endergebnis
Der
schlechteste Grad der Auswertung ist das ermittelte Ergebnis.
Damit
ein einzelner Fleck nicht das Zünglein an der Waage ist, wird in der Norm
vorgeschrieben, 10 Messungen über den gesamten Code verteilt durchzuführen,
damit ein genaueres End-Ergebnis entsteht.
Diese
Methode sollte einen guten Hinweis darauf geben ob ein Code lesbar ist oder
nicht.
Hinweis:
Sie sollten nicht der Annahme verfallen dass nur Codes mit der Graduierung
"A" gut lesbar sind. Auch die Codes mit der Graduierung B-D sind
in der Norm und lesbar. Viele Kunden aus dem Handel setzen sich Qualitätsstufen
damit diese eine gewisse Sicherheit in Ihr System bekommen.
Tabelle
mit den Messwertbereichen
|
Grade
|
Minimum
Reflektion
|
Symbol
Kontrast
|
Minimum
Kanten Kontrast
|
Modulation
|
Defekte
|
Dekodierbarkeit
|
|
A
(4)
|
<0.5
Max Reflektion
|
>70%
|
>15%
|
>70%
|
<15%
|
>62%
|
|
B
(3)
|
"
|
>55%
|
"
|
>60%
|
<20%
|
>50%
|
|
C
(2)
|
"
|
>40%
|
"
|
>50%
|
<25%
|
>37%
|
|
D
(1)
|
"
|
>20%
|
"
|
>40%
|
<30%
|
>25%
|
|
F
(0)
|
>0.5
|
<20%
|
<15%
|
<40%
|
>30%
|
<25%
|
Die
Analyse des Dekodierbarkeit Grad wird im dimensionalen
Analysefenster angezeigt.
Wie
kann mann gute Srichcodes erreichen ?
-
Verwenden
Sie gutes Qualitätsmaterial d.h. ein Filmmeister von einem bevollmächtigten
Lieferanten u.s.w.
-
Vermeiden
Sie Defekte und somit eine schlechte Dekodierbarkeit.
-
Bei
Thermotransferdruckern verwenden Sie bitte Qualitätsfarbbänder.
Beachten Sie das High Density Codes mit weniger Temperatur erstellt
werden sollten. Wachsbänder können verschmieren Sie sollten deshalb
lieber Wachs/Harz oder Harz verwenden. Beachten Sie bitte auch, dass Sie
die Codes wenn möglich immer im Zaunformat drucken sollten. Wenn Sie
aber die Codes im Leiterformat drucken müssen Sie mit der
Geschwindigkeit und der Temperatur herunter.
-
Versuchen
Sie den Balkenbreitenzuwachs/verlust auf ein Minimum zu halten. Auch
wenn der CEN/ANSI Grad nicht direkt beeinflusst wird , können
Dekodierbarkeit und Modulation negativ beeinflusst werden. Stellen Sie
den Drucker bitte immer so ein, das der Zuwachs oder die Reduktion so
gering wie möglich ist.
-
Achten Sie
auf Reflektionsprobleme die zu schlechten Ergebnissen führen können.
Vermeiden Sie hochglänzende Oberflächen oder Tinten und Farben..
Bei Überkleben
von alten Codes mit Etiketten z.B. beachten Sie dass das Durchscheinen im
Hintergrund Probleme bereiten kann. Verwenden Sie sogenannte
Coverall-Papiere die sind mit einem nicht durchscheinenden grauen oder
schwarzen Kleber versehen.
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