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Dieses Kapitel ist zum Verständnis der CEN/ANSI Prüfung und
deren Faktoren. Es ermöglicht Ihnen besser die Ergebnisse zu verstehen.
Die Wichtigkeit der Prüfung
Die Leichtigkeit, mit der ein Strichcode gelesen werden
kann, hängt davon ab wie gut der Code gedruckt worden ist. Spezifikationen legen
die idealen Dimensionen und Methoden für Produktion von Codes nieder, aber es
ist nicht immer möglich, die idealen Bedingungen zu erreichen.
Deshalb können Strichcodes in der Praxis produziert
werden, die nicht perfekt sind diese können dann gelesen werden oder auch nicht.
Außerdem gibt es andere Einwirkungen im Druck- oder Produktionsprozeß auftreten ,
die zu Leseproblemen führen können. Wie kann man nun einen Barcode auf seine
Lesefähigkeit hin untersuchen ?
Es hat bereits einige Methoden gegeben sicherzustellen, dass
ein Code gescannt wird. Der Einzelhandelcodesystem welches sich weltweit
organisiert hat (EAN-SYSTEM) hat sich auf die Genauigkeit von Filmmaster
verlassen um beim Druck die besten Ergebnisse zu erhalten. Nicht alle großen
Druckmaschinen gedruckten Codes haben die gleichen Druckvoraussetzungen und
somit entstehen mehr oder weniger Fehler beim Barcode. Es gab Prüfmethoden die
die dimensionale Genauigkeit von Codes beurteilen konnten. Obwohl die Geräte
sich als nützlich erwiesen konnten Sie nicht vollständig klären warum mancher
Code nicht gelesen werden konnte.
Aktueller
Prüfstandard ISO/IEC15416
Um eine Internationale Norm für Prüfgeräte zu schaffen die
gedruckte Strichcodes prüft hat das Amerikanische Normeninstitut (ANSI) eine
neue Methode entwickelt.
Diese Methode wurde von der Europäischen Gemeinschaft
(CEN) übernommen. Sie ist dabei ein Weltstandard (ISO) zu werden. Sie sind viel
genauer uns detaillierter als vorherigen Methoden. Hierbei werden alle Fehler
zum Vorschein gebracht, die mit dem Drucken von Strichcodes entstehen können
(Druckmaschinenfehler, Lücken , Löcher oder Flecken ..usw.). Dieses Prüfgerät
verwendet das ANSI und CEN System Einstufungssystem welches mit 7
Hauptparametern arbeitet.
Minimum Reflexion
Für die Messung gilt : Der niedrigste Grad ist der
Tonangebende Grad und wird das Ergebnis sein. Wenn Sie wie empfohlen pro Symbol
10 Scans gemacht haben, werden die Ergebnisse Durchschnittsergebnisse sein. Die
Angabe wird in: A-F (ANSI) und 4-0 (CEN) gemacht.
Die Graduierung im Einzelhandel normalerweise 2(C) wobei
ein Schnelldruck ruhig 1(D) haben kann weil er ja auch in der Norm ist. Fragen
Sie als Hersteller von Barcodes bitte immer zuerst nach welche Graduierung der
Kunde wünscht.
Blende
Ein wichtiger Faktor ist der Lesekopf des Lesegerätes. Bei
vielen Anwendungen muss der entsprechende Scanner für den Barcode ausgesucht und
getestet werden, die ANSI Methode berücksichtigt dies. Für alle
High-Density-Codes ist es wichtig die feinen Balken der Codes zu prüfen. Im
Gegensatz dazu benötigt man für einen Low-Density-Code auch einen entsprechenden
Scanner diese Codes sind unanfälliger gegen Flecken im Barcode. Diese Situation
ist genau das, was wir sehen, wenn Codes auf Pappkartons gedruckt werden. Hier
ist Tintenabdeckung oft nicht perfekt, und Löcher oder Tintenstellen können
existieren, die das Scannen nicht beeinflussen, weil ein Low-Density-Scanner
benutzt wird. CEN/ANSI/ISO schreiben wollen , dass die Blende mit der gemessen
werden soll zur Code - Größe passen sollte. Blendengrößen werden in 1/1000 Zoll
gemessen. Diese Einheit wird im Amerikanischen (MIL) genannt. Beachten Sie, dass
dies nicht das gleiche wie ein Millimeter ist.
Der PC5000 hat eine feste Blende 250 Mikron (10 Mil)
Der PC5000-20 hat eine feste Blende 500 Mikron (20 Mil)
Der PC6000 hat eine automatische Blendeneinstellungsbreich:
100,125,150,250 u. 500 Mikron (4,5,6,10 u 20 Mil) und wählt immer die kleinstmögliche
Blende.
Der PC7000 hat eine automatische Blendeneinstellungsbreich:
250 u. 500 Mikron (10 u 20 Mil) und wählt immer die kleinstmögliche Blende.
Prüfungsparameter und Ergebnisse,
und was sie bedeuten
Dieser Abschnitt hilft Ihnen die Ergebnisse zu
interpretieren. Zur besseren Verständlichkeit ist die Aufteilung in den
Abschnitten nach Fenstern gegliedert.
Das
Übersichts-Fenster
Einstufung
Die Einstufung ist der ermittelte Grad der Messung. Mehr
Informationen wie das Graduierungssystem funktioniert finden Sie im
Neue Prüfstandards weiter oben in diesem Kapitel
Durchschnittlicher Balkenzuwachs/Reduktion
Die durchschnittliche Abweichung von Balken und Lücken
gemessen vom idealen Wert. Faktoren können hervorgerufen werden durch:
Benutzte Tintenmenge
Eingestellter Andruck
Saugender Untergrund (Verlauf von Farbe)
u.v.m...
Idealer Weise haben Sie eine Abweichung von 0%. Jedoch
gibt es ein gewisses Maß an erlaubter Toleranz, das je nach Codesymbologie und
Größe variiert. Drucktoleranzen gegenüber EAN und UPC-Strichcode sind viel
starrer wenn Codes gedruckt werden, die kleiner sind als 100%
Vergrößerungsfaktor. Die Toleranz wird in Klammern neben dem Prozentsatz
gezeigt. Jede Zuwachs oder Reduktion kann durch verändern der Druckparameter
justiert werden hierbei benötigt man ein gewisses Fingerspitzengefühl.
Durchschnittliche Zuwächse oder Reduktionen beeinflussen den CEN/ANSI Wert nur
indirekt. Wenn die Zuwächse oder Reduktionen übermäßig groß sind, selbst wenn
die Werte noch innerhalb der Spezifikationen sind, kann es negativen Einfluss
auf den CEN/ANSI Grad haben.
Bitte beachten Sie dass hier nur der Gesamtgrad steht, so
ist es möglich das nicht alle Balken und Lücken außerhalb der norm sind jedoch
der schlechteste Grad genommen wird. (siehe:
Dekodierbarkeit).
Vergrößerung und nominale Strichbreite
Wenn Symbologien wie EAN--- und UPC-gemessen werden, wird
der Vergrößerungsfaktor angezeigt.
Der nonimal Balken (X-Modul) ist der kleinste Balken des
Codes zu dem alle anderen Balken ins Verhältnis gesetzt werden.
Prüfziffer
Manche Symbologien benutzen eine Prüfziffer welche sich
aus den Nutzzeichen errechnet. Dies wird gemacht um Falsch-Lesungen zu
verhindern. Prüfziffern sind in manchen Codes optional können dann wahlweise zu
oder abgeschaltet werden. Siehe
Prüfziffern einschalten im
Setup-Dialog.
Struktur
Dies überprüft, ob ein Code die richtige Grundstruktur
hat. Zum Beispiel beim EAN13 hier wird geprüft ob die Zeichenanzahl 13 Stellen
lang ist. Für weitere Infos zur Struktur lesen Sie bitte das ANA/-Centre/EAN
Handbuch.
Hellfelder (Ruhe Zonen)
Der helle Bereich auf der rechten und der linken Seite des
Barcodes nennt man Hellfelder.
Die Hellfelder werden benötigt, um den Anfang und das Ende
eines Codes zu ermitteln. Wenn die vorgeschriebene Breite nicht eingehalten wird
kann der Code nur unzulänglich oder gar nicht gelesen werden. Es kann sogar dazu
kommen dass der Scanner eine andere Nummer entschlüsselt. Verschieden Code
benötigen verschieden lange Hellfelder und einige sogar verschiedene Hellfelder
an den Seiten.
Das Prüfgerät ermittelt die Hellfelder und gibt im
Übersichtsfenster die ermittelten Werte aus. Die Soll-Werte stehen in Klammer
dahinter. Wenn das Hellfeld zu klein ist, dann erhält der Code die Graduierung
(F). Es kommt immer wieder vor, das dunkle Stellen im Hintergrund eine
Hellfeldverminderung verursachen. Einige Symbologien haben Nummern oder Winkel
in der Klartextzeile die die Hellfeldmasse genau anzeigen. Verwenden Sie bitte
immer ein Prüfgerät um die Hellfelder zu prüfen, da es mit dem bloßen Auge oder
mit einem Lineal schell zu Fehleinschätzungen kommen kann. Das beste ist es wenn
Sie immer etwas größere Hellfelder drucken.
Blende
Unten auf dem Zusammenfassungsfenster wird die Öffnung,
die verwendet wird, um den Strichcode zu durchsuchen, angezeigt. Für das PC5000
werden dies 250 µ m sein, für das PC5000 -20 werden es 500 µ m sein je nach der
Strichcodesymbologie und dem Vergrößerungsfaktor und für die PC6000, PC6500 und
PC7000 variiert es je nach ihnen. Für weitere Informationen auf Öffnungen sehen
den Absatz bitte früher in diesem 'Öffnung' überschriebenen Abschnitt.
Im Übersichtsfenster wird die Blende mit der das Prüfgerät
misst angezeigt. Die folgende Prüfgeräte folgende Blenden:
PC5000 250 µm
PC5000-20 500 µm
PC6000 100,125,150,250,500 µm
PC6500 125,150,250,500 µm
PC7000 200,250,500 µm
Das Reflektionsprofil ist ein Wichtiger Parameter zur
Fehlerfindung. Das Profil stellt eine Reihe von Bergen und Tälern dar. Alle
Gipfel sind der Hintergrund und alle Täler sind Balken. Die Reflektionsscala
beginnt unten bei 0% und endet oben bei 100% Reflektion. Die hellen Bereiche
reflektieren mehr Licht als die dunklen. Somit sind die hellen werte immer im
oberen Bereich der Scala in Richtung 100% und die dunklen Werte in Richtung 0%.
Es entsteht eine so genannte "DIGITALE KURVE". Die schlechtesten Werte der
gemessen Balken und Lücken sind die die für die Auswertung verwendet werden.
Wenn viele Gipfel oder Täler nicht die durchschnittliche Breite erreichen kann
es sein, dass es sich um einen Balkenzuwachs oder eine Balkenreduktion handelt.
Wenn es Probleme gibt aber der durchschnittliche Zuwachs nicht übermäßig groß
ist, kann es sein dass die gewählte Blende zu groß ist. In diesem Fall muss das
kleinste Modul gemessen werden und abgeglichen werden mit der Blendengröße des
Prüfgerätes. Die horizontale Scala im Reflektionsprofil ist in Millimeter
eingeteilt.
Alle der folgenden Parameter sind in ANSI (Wenn nicht
anders angegeben) und erhalten einen Grad von :
|
ANSI
|
CEN
|
|
|
A
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(4)
|
Bestes Ergebnis
|
|
B
|
(3)
|
|
|
C
|
(2)
|
|
|
D
|
(1)
|
Schlechtestes Ergebnis
|
|
F
|
(0)
|
Ungültiger Code
|
Die Graduierung "E" ist nicht vergeben.
Die Europäische Gemeinschaft hat beschlossen, die Graduierungen etwas anders zu
benennen hier bekommen die Codes Werte von 4 - 0.
Die Standards für die Methoden CEN und ANSI sind genau gleich.
Minimum Reflektion (RMin)
Beim Messen der Reflektionskurve wird ein Lichtstrahl auf
den zu messenden Bereich ausgesendet. Das Licht wird reflektiert. Je nach
Beschaffenheit des Messbereichs wird das Licht durch schwarze Flächen mehr
absorbiert und durch weiße Flächen wenig absorbiert. Das heißt :
schwarz = minimale Reflektion (Rmin)
weiß = maximale Reflektion (Rmax)
Im Idealfall ist der Messbereich (Balken eines Barcodes)
so dunkel, das die Reflexion = 0 % ist.
Tinten mit geringem Schwarzanteil oder geringer Dichte
bewegen sich vom Idealwert weg. Wenn Rmin mehr als die hälfte von Rmax ist wird
der Grad 0(F) vergeben. Versuchen Sie die Tintendichte immer hoch zu halten.
Dies kann z.B. bei einem Thermotransferdrucker durch Erhöhung der Temperatur
geschehen.
Anfällige Techniken wie Becherdruck und
Blechdosenlackierungen mit sehr dünnen oder durchsichtigen Farben können
Probleme bereiten. Weiterhin ist eine spiegelnde Oberfläche obwohl sie sehr gut
und klar aussieht für die Reflektion gefährlich (Totalreflexion).
Hinweis: Es ist immer angeraten eine matte Farbe zu
benutzen, da Glanzfarben kontraproduktiv sein können.
Maximum Reflektion (RMax)
Dies ist der hellste Wert gemessen im Barcodebereich am
besten wäre annähernd 100%. Oftmals fällt dieser Wert bei dunklen
Basismaterialien wie z.B. bei einem Pappkarton herunter. Ideal wäre ein glattes
Basismaterial aus reinem weiß mit matter Oberfläche.
Globaler Schwellwert (Global Threshold)
Der globale Schwellwert ist exakt der halbe Weg zwischen
RMax und RMin. Dieser Wert
ist sehr wichtig für die Auswertung, da hier entschieden wird ob der gemessene
Wert ein Blaken oder eine Lücke ist. Dieser Wert hat einen indirekten Einfluss
auf die dimensional Parameter.
Symbol Kontrast
Die meisten CEN/ANSI Tests basieren auf Messungen, des
reflektieren Lichts von Strichcodes aus einer roten Lichtquelle. Axicon
entspricht der Norm des UCC/EAN-/ANSI-/CEN Standards durch die Verwendung einer
Lichtquelle mit einer Wellenlänge von 660 nm. Ein helles weißes Blatt Papier
kann 80% bis 90% des Lichts reflektieren, während ein schwarzer Strich nur 2%
reflektieren kann.
Farbige Tinten oder Papiere geben verschiedene Reflexionswerte zwischen diesen
Bereich. Mit bloßem Auge ist niemand in der Lage, zu beurteilen welche
Kontrastwerte herrschen.
Der Symbolkontrast ist Differenz zwischen
Maximalreflexion (Lücke) und
Minimalreflexion (Balken).
Idealerweise ist dieser Wert hoch (90%ig). Verwenden Sie keine dünnen Farben und
vermeiden Sie Sprenkel auf den Lücken des Strichcodes dies verbessert die
Ergebnisse.
PCS
Druckkontrastsignal (engl.
PrintContrastSignal). Die traditionelle Methode um
auf die Kontrastebenen zu sehen, vergleichbar mit CEN/ANSI Symbolkontrast. Um
ein guten Wert in der traditionellen Methode zu erhalten benötigen Sie einen
Wert über 75%.
MinimumKantenKontrast (MinEdgeContrast=MEC)
Axicon Prüfgeräte messen den minimalen Kantenkontrast aus
der Differenz der schlechtesten Maximalreflexion (Lücke)
und Minimalreflektion (Balken) aus dem
Reflektionsprofil.
Sind alle Balken und Lücken gleichmäßig, dann wird der
minimale Kantenkontrast annähernd so gut wie der
Symbolkontrast sein. Farbschwankungen oder Flecken beeinträchtigen den min.
Kantenkontrast und beeinflussen das Gesamtergebnis negativ.
Wenn ein minimaler Kantenkontrast von weniger als 15%
erreicht wird, dann ist das Ergebnis 0(F). Wenn dies der Fall ist, müssen Sie
sich das Reflektionsprofil ansehen und
schauen ob ein Fleck erkennbar ist.
Modulation
Die Modulation wird errechnet aus dem
MEC verglichen im Verhältnis zum
SC, angezeigt wird ein prozentualer Wert der
ermitteln soll wie eng der schlechteste Fall zum besten Fall steht.
Dieser Vergleich, die sog. Modulation, wird bewertet von
A-F, ein F wird erreicht wenn die Differenz zwischen
MEC und SC nur 40% beträgt.
Dies zeigt an dass der Bereich der gemessen wurde
fehlerhaft ist für Fehllesungen.
Die Ursachen können Farbenprobleme oder Flecken sein oder
Blendenprobleme weil die Balken vom Strichcode sehr dünn sind und die
Blendengröße nicht passt.
Defekte
Der letzte Reflexionsparameter ist für die Druck-Fehler im
Code zuständig.
Diese können unerwünschte kleine Tintenstellen oder kleine
Löcher sein.
Ursachen können sein Fehlende Tinte oder Verwischungen
sowie ausgefallene Druckelemente z.B. bei einem Thermo/oder
Thermotransferdrucker.
Die Messung dieser Fehler variiert sehr nach der
verwendeten Blendengröße. Wenn aber der Reflektionsunterschied mehr als 15% des
SC erreicht, dann kann Grad A nicht gehalten werden, wenn aber die Differenz 30%
erreicht dann ist der erreichte Grad 0 (F).
Wenn Sie schlechte Untergründer wie Wellpappe verwenden
ist es wichtig, dass die Messung mit der richtigen Blende gemacht wird.
Axicon stellt Prüfgeräte mit verschiedenen Blenden her,
wir wären erfreut, wenn sie vorher mit uns besprechen welche Blenden für Ihre
Anwendung die beste ist.
Ein gewisser Prozentsatz von Fehlern ist oft
unvermeidlich. Prüfen Sie jedoch regelmäßig ihren Drucker ob Druckkopf oder
Tintendüsen einwandfrei funktionieren.
Dekodierbarkeit
Dekodierbarkeit
bezieht sich darauf, wie leicht ein
Decoder die Zeichen in einem Barkcode bestimmen konnte. Es wird ermittelt, wie
weit die einzelnen Strich/Lückenabweichung von der Norm sind.
Schlechte Dekodierbarkeit ist immer ein Ergebnis von
schlechter dimensionaler Genauigkeit.
Es werden verschiedene Berechnungen ausgeführt um diesen
Parameter zu klassifizieren. Wenn schlechte Werte erreicht werden ist es nicht
immer gleich offensichtlich was der Fehler ist.
Bei schlechter Dekodierbarkeit, prüfen Sie bitte immer
zuerst den durchschnittlichen Balkenbreitenzuwachs. Wenn dieser Wert grenzwertig
ist, dann eine schlechte Dekodierbarkeit fas sicher.
Selbst wenn der durchschnittliche Strichgewinndurchschnitt
innerhalb der Toleranzebene ist, kann immer noch die Dekodierbarkeit beeinflusst
werden, da es möglich ist, dass Balkenbreitenzuwachs nur an einer Stelle des
Codes ist. Das kann z.B. passieren wenn die Parallelität des Druckköpfen nicht
mehr richtig eingestellt ist.
Mehr Details erhalten Sie in der Beschreibung
DimensionalAnalyseFenster
Dekodiert
Um den Grad der Dekodierung zu ermitteln wird vom
Prüfgerät die Spezifikation des Codes zu Grunde gelegt und bestimmt , ob der
Code mithilfe dieser Methode lesbar ist.
Weitere Messungen werden gemacht:
Hellfeldprüfung
Prüfziffernprüfung
Strukturprüfung (Start/Stopzeichen u.s.w.)
Das Resultat ist eine JA/NEIN Entscheidung also nur 4 (A)
oder 0 (F). Wenn einem Code das Ergebnis 0 (F) zugeteilt wurde, dann erhalten
Sie in der Registerkarte im Übersichtsfensters
den Grund für dieses Ergebnis.
Entschlüsselung
Die Registerkarte
‘Encodation’ zeigt Ihnen die voll
entschlüsselte Nummer inklusive aller Start und Stoppzeichen
, Funktionszeichen und Umschaltzeichen u.s.w. dies
ist unter Umständen sehr nützlich da gerade beim Code 128 viele Sonderzeichen in
den Code eingebaut werden können.
Endergebnis
Das Endergebnis
Der schlechteste Grad der Auswertung ist das ermittelte
Ergebnis.
Damit ein einzelner Fleck nicht das Zünglein an der Waage
ist, wird in der Norm vorgeschrieben, 10 Messungen über den gesamten Code
verteilt durchzuführen, damit ein genaueres End-Ergebnis entsteht.
Diese Methode sollte einen guten Hinweis darauf geben ob
ein Code lesbar ist oder nicht.
Hinweis: Sie sollten nicht der Annahme verfallen dass nur
Codes mit der Graduierung "A" gut lesbar sind. Auch die Codes mit der
Graduierung B-D sind in der Norm und lesbar. Viele Kunden aus dem Handel setzen
sich Qualitätsstufen damit diese eine gewisse Sicherheit in Ihr System bekommen.
Tabelle mit den Messwertbereichen
|
Grade
|
Minimum Reflektion
|
Symbol Kontrast
|
Minimum Kanten Kontrast
|
Modulation
|
Defekte
|
Dekodierbarkeit
|
|
A (4)
|
<0.5 Max Reflektion
|
>70%
|
>15%
|
>70%
|
<15%
|
>62%
|
|
B (3)
|
"
|
>55%
|
"
|
>60%
|
<20%
|
>50%
|
|
C (2)
|
"
|
>40%
|
"
|
>50%
|
<25%
|
>37%
|
|
D (1)
|
"
|
>20%
|
"
|
>40%
|
<30%
|
>25%
|
|
F (0)
|
>0.5
|
<20%
|
<15%
|
<40%
|
>30%
|
<25%
|
Die Analyse des Dekodierbarkeit Grad wird im
dimensionalen Analysefenster angezeigt.
Wie kann
man gute Strichcodes erreichen ?
-
Verwenden Sie gutes Qualitätsmaterial d.h. ein
Filmmeister von einem bevollmächtigten Lieferanten u.s.w. -
Vermeiden Sie Defekte und somit eine schlechte
Dekodierbarkeit. -
Bei Thermotransferdruckern
verwenden Sie bitte Qualitätsfarbbänder. Beachten Sie das High Density Codes mit
weniger Temperatur erstellt werden sollten. Wachsbänder können verschmieren Sie
sollten deshalb lieber Wachs/Harz oder Harz verwenden. Beachten Sie bitte auch,
dass Sie die Codes wenn möglich immer im Zaunformat drucken sollten. Wenn Sie
aber die Codes im Leiterformat drucken müssen Sie mit der Geschwindigkeit und
der Temperatur herunter. -
Versuchen Sie den
Balkenbreitenzuwachs/Verlust auf ein Minimum zu halten. Auch wenn der CEN/ANSI
Grad nicht direkt beeinflusst wird , können Dekodierbarkeit und Modulation
negativ beeinflusst werden. Stellen Sie den Drucker bitte immer so ein, das der
Zuwachs oder die Reduktion so gering wie möglich ist.
-
Achten Sie auf Reflektionsprobleme die zu schlechten Ergebnissen führen
können. Vermeiden Sie hochglänzende Oberflächen oder Tinten und Farben..
Bei Überkleben von alten Codes mit Etiketten z.B. beachten Sie dass das
Durchscheinen im Hintergrund Probleme bereiten kann. Verwenden Sie sogenannte
Coverall-Papiere die sind mit einem nicht durchscheinenden grauen oder schwarzen
Kleber versehen.
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