Strichcodeservice
Michael Franken
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Seagull BarTender Software zum Etikettendrucken
Seagull Scientific ist mit seinem Produkt BarTender, der industrieführenden Software zum Drucken von Etiketten- und Strichcodes, weltweit bekannt. Zusätzlich sind wir marktführend in der Entwicklung echter Windows-Druckertreiber für Strichcode- und Thermodrucker. Pefekte Strichcode Etiketten mit BarTender im Handumdrehen.

BarTender ist die marktführende echte Windows-Software zum Drucken von Etiketten und Strichcodes. Dieses professionelle Tool enthält leistungsfähige Funktionen für die Einhaltung von vorgeschriebenen Standards beim Etikettenentwurf und für die Integration in die Unternehmenssoftware. Sogar RFID-Tags werden unterstützt. Dabei ist BarTender so einfach, dass auch Anfänger innerhalb von Minuten einsteigen können.


Strichcodeprüfgeräte für lineare- und 2D Barcodes

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Strichcode, Barcode

Qualitätsprüfung von gedruckten, linearen Strichcodesymbolen, nach der Prüfnorm ISO/IEC15416

Scan- Reflexions-Profil (SRP)

Messblende, X-Modul, Scan Reflexions Profil (SRP), Maximum Reflektion (Rmax),

Minimum Reflektion  (Rmin), Symbol Kontrast (SC), Minimum Kanten Kontrast (ECmin),
Modulation (Mod), Defekte, Ruhezonen, Globale Schwelle (GT), Elementenbestimmung,
Klassifizierung der Reflexionsparameter,
Dekodierbarkeit (V), Klassifizierung der Decodierbarkeit (V)
Problemzeichen in EAN Strichcodes, Herstellung von GS1-13 (EAN13) Testsymbolen,
Zeichendarstellung im EAN-Symbol , Zeichensatztabelle EAN/UPC,

Axicon Barcode Verifier | Kontakt | Glossar | Dokument Schulung  

Qualitätsprüfung von gedruckten, linearen Strichcodesymbolen, nach der Prüfnorm ISO/IEC15416 (CEN/ANSI-Auswertung) mit den Axicon Strichcodeprüfgeräten.

Beachten Sie bitte, dass mit einem "nur" Strichcodelesesystem keine qualitativen Bewertungen erfolgen können!

Strichcodes messen, gegen lesen

Zwischen Messen und Lesen muss unterschieden werden

  • Lesen ist, sich zu informieren, ob das Barcodesymbol entschlüsselt werden kann
    "Lesbarkeit" ist keine zusicherbare Eigenschaft!

  • Messen ist die Prüfung der Druckqualität im Hinblick auf öffentlich zugängliche Normen und Spezifikationen

  • Scanner sind keine Strichcode Prüfgeräte (Barcode Verifier) und bauartmäßig nicht geeignet, um die Einhaltung dieser Vorgaben zu überprüfen und damit einen Anspruch auf Schadenersatz zu begründen, falls damit Unlesbarkeit festgestellt wird!

Axicon Barcode Verifier (Strichcode Prüfgeräte) sind bestens geeignet, um die Qualität nach ISO 15416 laufend zu beobachten und die normgerechte Ausführung nachweisen zu können.

Auf dieser Seite finden Sie Hinweise und Erklärungen zu Fachbegriffen aus der Prüfnorm ISO/IEC 15416

Um einwandfreie und gültige Prüfergebnisse zu erzielen, kommt der Wahl der Messblende eine entscheidende Bedeutung zu.

Axicon Barcode Verifier stellen die Messblende automatisch, entweder auf Grundlage von definierten Anforderungen, oder von allgemein gültigen Regeln ein.
Das bedeutet für Sie, dass Sie sich bei Axicon Barcode Prüfgeräten nicht um die Wahl der geeigneten Messblende kümmern brauchen!

Insbesondere sind die Messblendendurchmesser aller GS1-Symbole (EAN13, EAN8, EAN128, ITF-14) durch die allgemeinen GS1-Spezifikationen bestimmt.
Im folgenden werden die gültigen Bezeichnungen, in Klammern) verwendet:
EAN13, EAN8 (GS1-13, GS1-8): Messblende für alle Größen: 6 mil
EAN128 (GS1-128): Messblende für X-Modul = 0,5 mm: 10 mil
ITF-14 (GS1-14): Messblende, ab Vergrößerungsfaktor 0.80: 20 mil
"mil" ist die Angabe des Messblendendurchmessers in 1/1000 Zoll

  • Ein Scan-Reflexions-Profil (SRP) wird ausgewertet

  • Der Schwerpunkt der Auswertung liegt auf den Kontrastverhältnissen

  • Einteilung in 4 Qualitätsklassen 4(A), 3(B), 2(C), 1(D)
    Wobei A die höchste und D die schlechteste Klasse bezeichnet.
    Klasse F bedeutet jedenfalls eine unakzeptable Qualität

  • EAN/UPC Symbole müssen mindestens den Grad/die Klasse 1,5(C) aufweisen,
    wenn durch Anwenderspezifikationen kein besserer Grad/bessere Klasse gefordert wird.

  • Anwenderspezifikationen können eine Mindestgröße des Strichcodesymbols und
    einen besseren Grad/bessere Klasse, als durch die allgemeinen GS1-Spezifikationen
    festgelegt ist, fordern. (Einige Handelsketten fordern mind. Grad/Klasse 3.0 (B)

  •  

Messblende

X-Modul bezeichnet die Breite der schmalen Elemente (Strich oder Lücke) im Strichcodesymbol.

Ein Strich, eine Lücke kann, abhängig vom Strichcodesystem, aus mehreren Modulen zusammengesetzt sein.

Scan Reflexions Profil (SRP)

Rmax, Rmin, SC, ECmin, Mod

Defekte, Ruhezonen, Globale Schwelle, Bewertung eines Scan Reflexions Profils

Dekodierbarkeit

Symbolkontrast (SC) = Rmax-Rmin = 93-5=88%
Minimaler Kantenkontrast (ECmin) = Rs-Rb = 86-34=52%
Modulation (MOD) = ECmin/SC = 52/88 = 0,59
Maximum Reflektion (Rmax)

Dies ist der hellste Wert gemessen im Barcodebereich am besten wäre annähernd 100%. Oftmals fällt dieser Wert bei dunklen Basismaterialien wie z.B. bei einem Pappkarton herunter. Ideal wäre ein glattes Basismaterial aus reinem weiß mit matter Oberfläche.

Minimum Reflektion  (Rmin)
  • Rmin muss gleich oder kleiner als die Hälfte von Rmax sein.

  • Rmin =< 0,5Rmax

  • Rmin kann nur die Klassen 4(A) oder 0(F) erhalten.

Beim Messen der Reflektionskurve wird ein Lichtstrahl auf den zu messenden Bereich ausgesendet. Das Licht wird reflektiert. Je nach Beschaffenheit des Messbereichs wird das Licht durch schwarze Flächen mehr absorbiert und durch weiße Flächen wenig absorbiert. Das heißt :

schwarz = minimale Reflektion (Rmin)
weiß = maximale Reflektion (Rmax)

Im Idealfall ist der Messbereich (Balken eines Barcodes) so dunkel, das die Reflexion = 1 % ist.
(Bei Reflexionsmessungen kann 0% nicht erreicht werden).

Tinten mit geringem Schwarzanteil oder geringer Dichte bewegen sich vom Idealwert weg. Wenn Rmin mehr als die hälfte von Rmax ist wird der Grad 0(F) vergeben. Versuchen Sie die Druckdichte immer hoch zu halten. Dies kann z.B. bei einem Thermotransferdrucker durch Erhöhung der Temperatur geschehen.

Anfällige Techniken wie Becherdruck und Blechdosenlackierungen mit sehr dünnen oder durchsichtigen Farben können Probleme bereiten. Weiterhin ist eine spiegelnde Oberfläche obwohl sie sehr gut und klar aussieht für die Reflektion gefährlich (Totalreflexion).

Hinweis: Es ist immer angeraten eine matte Farbe zu benutzen, da Glanzfarben kontraproduktiv sein können.

Symbol Kontrast (SC)

Die meisten CEN/ANSI Tests basieren auf Messungen, des reflektieren Lichts von Strichcodes aus einer roten Lichtquelle.

Axicon entspricht der Norm des UCC/EAN-/ANSI-/CEN Standards durch die Verwendung einer Lichtquelle mit einer Wellenlänge von 660 nm. Ein helles weißes Blatt Papier kann 80% bis 90% des Lichts reflektieren, während ein schwarzer Strich nur 2% reflektieren kann.
Farbige Tinten oder Papiere geben verschiedene Reflexionswerte zwischen diesen Bereich. Mit bloßem Auge ist niemand in der Lage, zu beurteilen welche Kontrastwerte herrschen.
Der Symbolkontrast ist Differenz zwischen Maximalreflexion (Lücke) und Minimalreflexion (Balken).
Idealerweise ist dieser Wert hoch (90%ig). Verwenden Sie keine dünnen Farben und vermeiden Sie Sprenkel auf den Lücken des Strichcodes dies verbessert die Ergebnisse
Im obigen Beispiel: SC = Rmax - Rmin = 93-5=88%

SC kann die Klassen 4(A), 3(B), 2(C) , 1(D) oder 0(F)erhalten

Minimum Kanten Kontrast (ECmin)

Der minimale Kontrast adjazenter (benachbarter) Elemente, wird als minimaler Kantenkontrast bezeichnet.
ECmin = Rs-Rb
in obigem Beispiel: Rs = 86%, Rb = 34%
ECmin = 86 - 34 = 52%
ECmin kann die Klassen 4(A) oder 0(F) erhalten

Axicon Prüfgeräte messen den minimalen Kantenkontrast aus der Differenz der schlechtesten Maximalreflexion (Lücke) und Minimalreflexion (Balken) aus dem Reflektionsprofil.

Sind alle Balken und Lücken gleichmäßig, dann wird der minimale Kantenkontrast annähernd so gut wie der Symbolkontrast sein. Farbschwankungen oder Flecken beeinträchtigen den min. Kantenkontrast und beeinflussen das Gesamtergebnis negativ.

Wenn ein minimaler Kantenkontrast von weniger als 15% erreicht wird, dann ist das Ergebnis 0(F). Wenn dies der Fall ist, müssen Sie sich das Reflektionsprofil ansehen und schauen ob ein Fleck erkennbar ist.

Modulation (MOD)

Das Verhältnis von minimalem Kantenkontrast zu Symbolkontrast
MOD = ECmin/SC = 52/88 = 0,59
MOD kann die Klassen 4(A), 3(B), 2(C), 1(D) oder 0(F) erhalten

Die Modulation wird errechnet aus dem ECmin verglichen im Verhältnis zum SC, angezeigt wird ein prozentualer Wert der ermitteln soll wie eng der schlechteste Fall zum besten Fall steht.

Dieser Vergleich, die sog. Modulation, wird bewertet von A-F, ein F wird erreicht wenn die Differenz zwischen ECmin und SC nur 40% beträgt.

Dies zeigt an dass der Bereich der gemessen wurde anfällig für Fehllesungen ist.

Die Ursachen können Farbenprobleme oder Flecken sein oder Blendenprobleme weil die Balken vom Strichcode sehr dünn sind und die Blendengröße nicht passt

 

Defekte, Ruhezonen, Globale Schwelle

Globaler Schwellwert (GT - Global Threshold)

um Striche und Lücken lokalisieren zu können, muss die Globale Schwelle festgelegt werden:
GT = (Rmax + Rmin)/2
in obigem Beispiel GT = (93+5)/2 = 49%
alle Elemente, oberhalb dieser Globalen Schwelle, sind daher als Lücken, unterhab als
Balken zu bezeichnen.

Der globale Schwellwert ist exakt der halbe Weg zwischen Rmax + Rmin. Dieser Wert ist sehr wichtig für die Auswertung, da hier entschieden wird ob der gemessene Wert ein Baken oder eine Lücke ist. Dieser Wert hat einen indirekten Einfluss auf die dimensionalen Parameter.

Elementenbestimmung

Ist eine Strichreflexion (B6) höher, oder eine Lückenreflexion niedriger (L3, L4) als die Schwelle des Scanprofils, ist die Elementenbestimmung fehlgeschlagen.
Dies führt für den Parameter "Decodierung" zu 0(F)

Defekte-Mängel (ERNmax)

Mängel sind Unregelmäßigkeiten innerhalb von Elementen oder der Ruhezonen (Hellfelder) und werden als Unregelmäßigkeit gemessen.
Ungleiche Reflexionen innerhalb eines bestimmten Elements oder einer bestimmten Ruhezone ist die Differenz zwischen der Reflexion des globalen Maximums und der Reflexion des globalen Minimums.
Besteht ein Element aus einem einzigen Maximum oder einem einzigen Minimum, so ist seine ungleichmäßige Reflexion gleich Null.

Der Grad eines Mangels ist das Verhältnis von maximaler Ungleichmäßigkeit einer Elementenreflexion (ERNmax) zum Symbolkontrast.
Daher: Mängel (Defekt) = ERNmax/SC. 
Aus obigem Beispiel, die größte Ungleichmäßigkeit befindet sich im 4. Strich (Balken): 
Maximaler Defekt im Scan Reflexionsprofil = (36-22)/(93-5)=0.16

Dieser Reflexionsparameter ist für die Druck-Fehler im Code zuständig.

Diese können unerwünschte kleine Tintenstellen oder kleine Löcher sein.

Ursachen können  fehlende Tinte oder Verwischungen sowie ausgefallene Druckelemente z.B. bei einem Thermo-/oder Thermotransferdrucker.
Die Messung dieser Fehler variiert sehr nach der verwendeten Blendengröße. Wenn aber der Reflextionsunterschied mehr als 15% des SC erreicht, dann kann Grad A nicht gehalten werden, wenn aber die Differenz 30% erreicht dann ist der erreichte Grad 0 (F).

Wenn Sie schlechte Untergründer wie Wellpappe verwenden ist es wichtig, dass die Messung mit der richtigen Blende gemacht wird.

 

Ein gewisser Prozentsatz von Fehlern ist oft unvermeidlich. Prüfen Sie jedoch regelmäßig ihren Drucker ob Druckkopf oder Tintendüsen einwandfrei funktionieren

Q1, Q2 Hellfelder (Ruhezonen)

Der helle Bereich auf der rechten und der linken Seite des Barcodes nennt man Hellfelder.
Die Ruhezonen sind ein Bestandteil des Symbols!

Die Hellfelder werden benötigt, um den Anfang und das Ende eines Codes zu ermitteln. Wenn die vorgeschriebene Breite nicht eingehalten wird kann der Code nur unzulänglich oder gar nicht gelesen werden. Es kann sogar dazu kommen dass der Scanner eine andere Nummer entschlüsselt. Verschieden Code benötigen verschieden lange Hellfelder und einige sogar verschiedene Hellfelder an den Seiten.

Das Prüfgerät ermittelt die Hellfelder und gibt im Übersichtsfenster die ermittelten Werte aus. Die Soll-Werte stehen in Klammer dahinter. Wenn das Hellfeld zu klein ist, dann erhält der Code die Graduierung (F). Es kommt immer wieder vor, das dunkle Stellen im Hintergrund eine Hellfeldverminderung verursachen. Einige Symbologien haben Nummern oder Winkel in der Klartextzeile die die Hellfeldmasse genau anzeigen. Verwenden Sie bitte immer ein Prüfgerät um die Hellfelder zu prüfen, da es mit dem bloßen Auge oder mit einem Lineal schell zu Fehleinschätzungen kommen kann. Das beste ist es wenn Sie immer etwas größere Hellfelder drucken

Minimale Breite Der Ruhezonen:
EAN13: Linke Ruhezone 11 Module, rechte Ruhezone 7 Module
EAN8:   Linke und rechte Ruhezone 7 Module

Andere lineare Strichcodesymbole (2/5 interleaved, ITF-14, EAN128, Code128, Code39,....:
Linke und rechte Ruhezone, je 10 Module, wenn 10 x 1 Modul >= 2.54 mm.
Wenn 10 x 1 Moul < 2,54 mm, dann mind 2,54 mm.

Dringend anzuraten: 
Halten Sie die Ruhezonen jedenfalls etwas breiter als minimal erforderlich!
Ruhezonen können nie zu breit sein!

Klassifizierung der Reflexionsparameter

Klasse Rmin SC ECmin MOD Mängel
4 (A) <= 0,5Rmax >= 70% >=15% >= 0,70 <= 0,15
3 (B) >= 55% >= 0,60 <= 0,20
2 (C) >= 40% >= 0,50 <= 0,25
1 (D) >= 20% >= 0,40 <= 0,30
0 (F) >  0,5Rmax <   20% < 15% < 0,40 >  0,30
 
Dekodierbarkeit (V)
  • gibt an, wie gut ein Strichcode für einen Scanner lesbar ist.

  • Wird gemäß codespezifischer Definitionen gemessen und nach dem Referenzdecodieralgorithmus berechnet.

  • Gibt den vorhandenen Spielraum an, der durch Druckschwankungen noch nicht
    aufgebraucht wurde.

  • ist nicht geeignet, um definierte metrische Werte für Abweichungen der Balken zu erhalten.

Die Dekodierbarkeit bezieht sich darauf, wie leicht ein Decoder die Zeichen in einem Barkcode bestimmen konnte. Es wird ermittelt, wie weit die einzelnen Strich/Lückenabweichung von der Norm sind.

Schlechte Dekodierbarkeit ist immer ein Ergebnis von ungenauen Balken/Lücken.

Es werden verschiedene Berechnungen ausgeführt um diesen Parameter zu klassifizieren. Wenn schlechte Werte erreicht werden ist es nicht immer gleich offensichtlich was der Fehler ist.

Bei schlechter Dekodierbarkeit, prüfen Sie bitte immer zuerst den durchschnittlichen Balkenbreitenzuwachs. Wenn dieser Wert grenzwertig ist, dann eine schlechte Dekodierbarkeit fast sicher.

Klassifizierung der Decodierbarkeit (V)

V Klasse
>= 0,62 4 (A)
>= 0,50 3 (B)
>= 0,37 2 (C)
>= 0,25 1 (D)
<   0,25 0 (F)
EAN/UPC Messpunkte S, b1, b2, e1, e2
Je höher die Druckgenauigkeit, desto besser ist V.
(Die Abweichung von den zulässigen Grenzwerten - Drucktoleranz t - , gemessen im schlechtesten Zeichen, bestimmt den Wert von V.
Problemzeichen in EAN Symbolen
Durch die sogenannten "Problemzeichen" im EAN-Symbol, dies sind die Zeichen 1,2,7 und 8 ergeben sich beim EAN-Symbol besonders hohe Anforderungen an die Druckgenauigkeit.

Diese Problemzeichen ergeben sich aus veränderten Modulbreiten für die Ziffern 1,2,7 und 8

  • Die nominelle Breite des X-Moduls, bei Vergrößerung 1.00, beträgt 0.33 mm

  • Bei den Nutzzeichen für die Ziffern 1,2,7 und 8 ergeben sich unterschiedliche Maße für X, und zwar

  • Um 1/13 verringerte Strichbreiten und entsprechend breitere Zwischenräume für die Ziffern
    1 und 2 vom Zeichensatz A und die Ziffern 7 und 8 vom Zeichensatz B und C

  • Um 1/13 vergrößerte Strichbreiten und entsprechend schmälere Zwischenräume für die Ziffern
    1 und 2 vom Zeichensatz B und C und die Ziffern 7 und 8 vom Zeichensatz A

Aus diesem Grunde muss die Herstellung von EAN-Symbolen besonders sorgfältig erfolgen.

Der Hersteller von Strichcodesymbolen hat keinen Einfluss auf die Inhalte verschiedener EAN Symbole.
Es können die Problemzeichen 1,2,7 und 8 enthalten sein oder nicht.
Sind 1 oder 2 oder 7 oder 8, bzw. auch alle enthalten, wird der Anspruch an die Druckgenauigkeit wesentlich höher sein, als wenn diese Zeichen nicht enthalten sind!

Herstellung und Druck von GS1-13 Testsymbolen

Um Alle Möglichkeiten Abzudecken, die durch die "Problemzeichen" 1,2,7 und 8 auftreten können, sollten je zei EAN13 Testsymbole angefertigt und gedruckt werden, die alle Ziffern der rechten und linken Symbolhälfte enthalten:

6601234012346 3376788246808
5504125567899 9991357135792

Die Testsymbole werden dann unter gleichen Bedingungen gedruckt und mit einem Axicon Verifier geprüft.
Unter gleichen Bedingungen gedruckt, bei gleicher Größe, können sich völlig unterschiedliche Werte f. V ergeben.

Zeichendarstellung im EAN-Symbol 

Ein Nutzzeichen, Ziffern 0 bis 9, wird im EAN/UPC Symbol aus 7 Modulen zusammengesetzt.
Die Breite des X-Moduls, bei Vergrößerung 1.00, beträgt 0.33 mm
Die gemessene, durchschnittliche Druckverbreiterung wird dann als Z-Modul bezeichnet.
Zeichensatztabelle EAN/UPC
Das GS1-13 Symbol besteht von links nach rechts aus:
  • Einer rechten Ruhezone (Hellfeld) Q2
  • Einem rechten Randzeichen
  • Einer rechten Codehälfte, zusammengesetzt aus:
    6 Zeichen gerader Parität (Prüfziffer + 5 Nutzzeichen aus dem Zeichensatz C
    Die Prüfziffer ist die erste Stelle
  • Einem Trennzeichen
  • Einer linken Codehälfte, zusammengesetzt aus 6 Nutzeichen wechselnder Parität,
    aus den Zeichensätzen A und B (Stellen 7 bis 12)
  • Einem linken Randzeichen
  • Einer rechten Ruhzone (Hellfeld) Q1
 
Dekodierung

(nicht verwechseln mit Decodierbarkeit!)
Das Symbol muss richtig, entsprechend der Symbologiespezifikationen decodiert werden können.
Erhält die Klasse 0(F) wenn das Symbol nicht der Symbologiespezifikation entspricht.
Insbesondere:

  • Zeichenentschlüsselung

  • Start/Stoppzeichen

  • Symbolprüfzeichen

  • Hellfelder zu schmal (Q1 oder Q2 oder Q1 und Q2)

  • Kann nicht nach dem Referenzdecodieralgorithmus entschlüsselt werden

  • Falsche Codelänge

  • Element Kann nicht bestimmt werden

Andernfalls Klasse 4(A)

Das Resultat ist eine JA/NEIN Entscheidung also nur 4 (A) oder 0 (F). Wenn einem Code das Ergebnis 0 (F) zugeteilt wurde, dann erhalten Sie in der Registerkarte im Übersichtsfensters den Grund für dieses Ergebnis.

Das Übersichts-Fenster

Dieses Fenster zeigt eine Übersicht der Ergebnisse an:

  • Welcher Code und entschlüsselte Nummer

  • Ergebnisse der Plugin-Daten

  • Durchschnittlicher Balkenzuwachs

  • Ermittelter Haupt CEN/ANSI - Grad,

  • Breit zu schmal (Verhältnis) Ratio nur wenn variable Werte erlaubt

  • X -Modulgröße and Barcodegröße in %

  • Prüfziffern wenn Codespezifisch vorhanden

  • Dimensionen der Hellfelder

Für weitere Informationen zu den Ergebnissen sehen Sie bitte nach unter , Interpretation der Ergebnisse.

 

ISO Protokoll der Strichcodeanalyse
 

 

 

 

 

 

 

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