Strichcodeservice
Michael Franken
Gentzgasse 14/4/15-16, A-1180 Wien

Tel.: +43(0)660 467 55 37
UID: AT U60646359
AGB  §5 Abs. 1 ECG

                                                        


Seagull BarTender Software zum Etikettendrucken
Seagull Scientific ist mit seinem Produkt BarTender, der industrieführenden Software zum Drucken von Etiketten- und Strichcodes, weltweit bekannt. Zusätzlich sind wir marktführend in der Entwicklung echter Windows-Druckertreiber für Strichcode- und Thermodrucker. Pefekte Strichcode Etiketten mit BarTender im Handumdrehen.

BarTender ist die marktführende echte Windows-Software zum Drucken von Etiketten und Strichcodes. Dieses professionelle Tool enthält leistungsfähige Funktionen für die Einhaltung von vorgeschriebenen Standards beim Etikettenentwurf und für die Integration in die Unternehmenssoftware. Sogar RFID-Tags werden unterstützt. Dabei ist BarTender so einfach, dass auch Anfänger innerhalb von Minuten einsteigen können.


Strichcodeprüfgeräte für lineare- und 2D Barcodes

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Axicon Barcode Verifier
Strichcode Qualitätsprüfung nach ISO/IEC15416 und Traditioneller Methode
Die Axicon Serie von ISO-konformen Strichcode Prufgeräten
ermöglicht eine umfassende Prüfung der Druckqualität von gedruckten Strichcodes
S EN 797 - Seagull
CEN/ANSI - Auswertung   |   Prüfgeräte   |   Glossar
Strichcodes auf Verpackungen/Qualitätsanforderungen 

Strichcodes haben sich in allen Bereichen des Güterverkehrs und im Handel als ideales Medium zur Speicherung von Daten bewährt.

Strichcodesymbole sind preisgünstig herstellbar und leicht anzubringen.
Um die Vorteile jedoch voll ausnützen zu können ist eine
Erfolgsquote von 99,5% aller Lesevorgänge anzustreben

Dieses Ziel wird jedoch nur dann erreicht werden können, wenn sich alle Beteiligten darüber im Klaren sind, dass bestimmte Regeln einzuhalten sind, um eine möglichst hohe Qualität des gedruckten Strichcodesymbols zustandezubringen.

Lesbar/Unlesbar

Geht man davon aus, dass "Lesbarkeit" aus technischen Gründen keine zusicherbare Eigenschaft sein kann, so stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten, um qualitative Eigenschaften festzustellen, die eine konkrete Aussage über die Brauchbarkeit, unabhängig vom verwendeten Lesesystem und der Leseumgebung, machen zu können.

Gewährleistung

Die Tatsache oder Behauptung einer "Nichtlesung" reicht nicht aus, um Gewährleistungsansprüche im Einzelfall zu begründen.

Die Einhaltung der technischen Vorgaben und Prüfmethoden für die Einzelnen Arbeitsschritte ist erforderlich. Ihre Nichtbeachtung ist hingegen zur Begründung von Gewährleistungsansprüchen geeignet.

Klare Regeln

Die Einhaltung international gültiger EAN - Spezifikationen, Prüfmethoden und der Nachweis, bestimmte Vorgaben erfüllt und eingehalten zu haben, sollte demnach gefordert werden.

Scanner sind keine Prüfgeräte

mit einem Scanner kann keine Verifizierung erfolgen. Scanner sind bauartmäßig nicht geeignet, um die Einhaltung dieser Vorgaben zu überprüfen und damit einen Anspruch auf
Schadenersatz zu begründen, falls damit "Unlesbarkeit" festgestellt wird.

Prüfgeräte für Strichcodes 

Diese unterliegen bestimmten Konstruktionsvorschriften, die in Normen festgelegt sind. u.a:

  • definierter Lichteinfallswinkel

  • definierter Abstand zur Probenoberfläche

  • definiertem Messblendendurchmesser

diese Kriterien werden von herkömmlichen Lesesystemen nicht erfüllt

Normen und Empfehlungen

  • Allgemeine EAN.UCC Spezifikationen
    Spezifikation der Symbole EAN/UPC, EAN128, ITF-14
    Abmessungen, Vergrößerungsfaktoren, Hellfelder, Inhalte der Symbole.

  • EN ISO/IEC 15416 Testspezifikation
    Verfahrensweise zur Prüfung und Qualitätsbeurteilung von Strichcodesymbolen.

  • ISO/IEC 15420 derzeit EN 797
    Symbologiespezifikation EAN/UPC

  • EN 799 
    Symbologiespezifikation Code128

Vereinbarung von Qualitätsrichtlinien

Bezogen auf den Strichcode kann der Code und die Qualität nach folgenden Richtlinien festgelegt werden

  • Definition des Codeinhaltes

  • Vergrößerungsfaktor 

  • Farben

  • Codetyp z.B. EAN 13, EAN 8, EAN128,... 

  • Qualität nach DIN ISO 15416, mindestens z.B. Grad 3

  • Einhaltung der Codespezifikation im Falle von EAN nach DIN EN 797(ISO 15420

Parameter der Testspezifikationen

Folgende Parameter werden durch diese Normen definiert

Dekodierung

Die Dekodierung prüft die allgemeinen Kriterien wie z.B. Hellfeldfehler, Prüfziffernfehler und Fehler in der Elementbestimmung (Balken/Lücken). Größenvorgaben wie Ratio,  Mindestbalkenbreiten, Vergrößerungsfaktoren werden weder mit diesem Parameter, noch anderweitig berücksichtigt.

Symbolkontrast (SC)

Der Symbolkontrast ist ein Maß für den maximalen Kontrastunterschied in einem Barcodesymbol. An beliebigen Stellen, einschließlich der Hellfelder wird die maximale und die minimale Reflexion bestimmt. Die Differenz ergibt den Symbolkontrast

Kantenkontrast (Adjazenzkontrast) (ECmin)

Der Kantenkontrast ist ein Maß für den minimalen Kontrastunterschied in einem Barcodesymbol. Gemessen wird an benachbarten Elementen (Adjazenten); sprich einem Balken mit vorhergehender oder folgender Lücke, die den kleinsten Kontrasthub haben.

Modulation (MOD)

Die Modulation wird aus dem Kantenkontrast und dem Symbolkontrast berechnet.

MOD = ECmin/SC

Die Modulation ist ein Maß für die Gleichmäßigkeit eines Barcodesymbols. Um so näher der Kantenkontrast und der Symbolkontrast sich angleichen, um so besser ist die Modulation und damit um so gleichmäßiger das Symbol.

Rmin

Rmin ist der minimale Reflexionswert, der auch zur Bestimmung des Symbolkontrastes verwendet wird. Als Parameter wird eine Anforderung definiert, die besagt, dass Rmin kleiner oder gleich der Hälfte von Rmax sein muss. Damit wird ein maximal erlaubter Balkenreflexionswert im Verhältnis zu Rmax definiert.

Defekte

Defekte sind weiße Flecken in Balken oder schwarze Flecken in den Lücken und Hellfeldern. Defekte sollten so niedrig wie möglich gehalten werden.

Dekodierbarkeit

Die Dekodierbarkeit ist ein Maß für die Erstlesewahrscheinlichkeit, die auf der Basis des Referenz-Dekodier-Algorithmus berechnet wird. Die Grundlage dafür sind metrische Abweichungen. Eine Verwendung dieses Messwertes zur Prozesskontrolle beim Druckvorgang ist nicht möglich.

Qualitätsvereinbarungen in der Praxis

Eine Qualitätsvereinbarung, die nur die Testspezifikation oder nur die Symbologiespezifikationen zugrunde legt ist nicht vollständig, da beide nicht alle qualitätsrelevanten Parameter erfassen. Die Testspezifikation lässt die Druckprozesskontrolle unberücksichtigt und die Symbologiespezifikationen lassen u.a. die wichtigen Parameter „Defekte“ und „Modulation“ aus. Eine Qualitätsvereinbarung, die Drucken und Lesen abdeckt, benötigt daher beide Normen als Grundlage. Es muss beachtet werden, dass insbesondere die Definitionen der Symbologiespezifikationen, abhängig von der Symbologie, verschieden sind. Bei den Testspezifikationen ist nur der Parameter „Dekodierbarkeit“ von der Symbologie abhängig.

Damit ist für die Praxis bereits vorgegeben, welche Qualitätsvereinbarungen definiert werden sollten. Vorab sind die allgemeinen Definitionen wie Codeinhalte, Codegröße und Farben festzulegen. Die Qualitätsvereinbarungen sollten festlegen, dass die Symbologiespezikationen einzuhalten sind. Die Symbologiespezifikation ist bei EAN/UPC Codes die Norm EN 797, bei Code 128 die Norm EN 799 und bei Code 39 die Norm EN 800. Als weitere Qualitätsvereinbarung sollte ein Qualitätsgrad nach den Testspezifikationen definiert werden. Die Testspezifikationen definieren 4 Grade.

EN/ISO

ANSI

Bedeutung

4

A

Sehr Gut

3

B

Gut

2

C

Befriedigend

1

D

Ausreichend

0

F

Durchgefallen

Die Testspezifikationen nach ISO/IEC 15416 sind für alle drei oben genannten Symbologien gültig. Wenn diese Qualitätsvereinbarungen getroffen wurden und auch eingehalten werden, kann von einer Codequalität ausgegangen werden, die von den am Markt verfügbaren Geräten gelesen werden kann. Insbesondere auch bei schnellen automatischen Sortieranlagen ist damit eine hohe Leserate gewährleistet.

Immer noch Probleme ?

Trotzdem wird es, bei aller Sorgfalt, immer wieder Leseschwierigkeiten geben. Wenn so ein Fall auftritt, sollte zunächst noch einmal kontrolliert werden, ob die Qualität des Barcodes den oben genannten Qualitätsvereinbarungen entspricht. Wenn die Barcodequalität den Anforderungen entspricht, dann muss die Lesetechnik kontrolliert werden. Vorausgesetzt, dass die Lesegeräte auch den Normen entsprechen und damit theoretisch immer in Lage sein sollten, gute Barcode nach obiger Definition zu lesen, ist der Fehler in der Applikation zu suchen. Es gibt u.a. folgende Möglichkeiten:

·       Codegröße ist nicht auf den Tiefenschärfebereich des Scanner abgestimmt.

·       Fördergeschwindigkeit für den eingesetzten Scanner zu hoch.

·       Code ist nicht im Bereich des Scannerstrahls (Positionierungsproblem) 

usw.

Geräte zur Barcode-Qualitätskontrolle

Zur Kontrolle der Qualitätsvorgaben gibt es spezielle Messgeräte, sogenannte Strichcodeprüfgeräte oder Bar Code Verifier. Strichcodeservice drei verschiedene Gerätetypen nach Leistung und Genauigkeit abgestuft, an.